25 Jahre Kinder Ferien Werk
 

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Geschichte

  • So fing es an
  • Viele Aktivitäten
  • Seit 1984: Fachpersonal
  • Woher kommt das Geld?
  • Idealismus und Kameradschaft
  • "Vatertag" wurde Kinderfest
  • 977 Teilnehmer bei 17 Sommer-Ferienfreizeiten
  • So fing es an

    Seit dem Jahre 1974 wurden in Eschweiler-Röhe während der Sommerferien Kinderferienspiele, Fahrten und Wanderungen angeboten, an denen zwischen 30 und 60 Kinder teilnahmen. Ausrichter war der Jugendausschuss des Pfarrgemeinderates gewesen; ein Duzend Väter und Mütter organisierten die Veranstaltungen und zogen Woche für Woche mit ihren eigenen Kindern und deren Freunden und anderen Interessierten in die nähere und weitere Umgebung. Allmählich wurden die einzelnen Maßnahmen aufwendiger und kosteten auch mehr Geld. So entstand die Überlegung, wie man mehr Geld zur Verfügung haben könnte, um interessante Fahrten und Wanderungen kostengünstig anzubieten. Aus dem Kreis der Erwachsenen, die bisher die Ferienspiele in Röhe geplant und durchgeführt hatten, kam der Gedanke, einen Verein zu gründen, der solche Aktionen unterstützt. Für den 22. Mai 1980 wurden 185 Einladungen in Röhe verteilt; 35 Personen folgten dieser Einladung in den Röher Kindergarten. Es wurde ein Satzungsentwurf vorgelegt, der in einem kleinen Kreis vorher erarbeitet worden war. Die Versammlung nahm diese Satzung einstimmig an. Es kam auch gleich zur Gündung des Vereins: 20 der Anwesenden erklärten an diesem Abend ihre Mitgliedschaft und unterschrieben das Gründungsprotokoll mit. Einstimmig wurde der Vorstand gewählt: Vorsitzender wurde Hans-Leo Lenzen, Stellvertreter mit der Aufgabe des Schriftführers Herbert int'Zant und Stellvertreter mit der Aufgabe des Kassenwarts Erika Winger. In einer weiteren Mitgliederversammlung am 23. Oktober 1980 wurde die Satzung noch einmal geringfügig geändert, damit alle Voraussetzungen für die Eintragung ins Vereinsregister und für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfüllt waren. Am 7. April 1981 wurde das "Kinderferienwerk" ins Vereinsregister eingetragen, nachdem es bereits am 4. November 1980 als gemeinnützig anerkannt worden war.


    Viele Aktivitäten

    Munter machte der Vorstand sich an die Arbeit: Die Mitgliederzahlen stiegen besonders während der Ferienaktion im Jahr 1980 gleich auf über 100 an. Es kam Geld in die Kasse, und gleich wurden neue Aktivitäten geplant: Im Januar 1981 ging es mit 100 Teilnehmern zum Weihnachtsmärchen ins Aachener Stadttheater, in den Osterferien wurde eine Kinderwoche durchgeführt, die mit einem Besuch beim "Kölsch Hänneschen" begann und in der die Eiersortier- und Färbeanlage in Kinzweiler besichtigt wurde; hinzu kamen zweimal Kinderfilme im Jugendheim.


    Seit 1984: Fachpersonal

    Nach den Freizeitangeboten für die Jugendlichen im Röher Jugendheim kam auch der Wunsch der Kinder immer stärker, nachmittags das Heim nutzen zu können, um dort die Freizeit zu verbringen. So entwickelte sich das Röher Jugendheim immer stärker zu einem "Heim der Teil-Offenen-Tür" (TOT-Heim), was auch bald offiziell vom Jugendamt bestätigt wurde. Diese verstärkten, bald täglichen Freizeitangebote waren aber nicht mehr nur mit ehrenamtlichen Beteuern durchzuführen.


    Woher kommt das Geld

    Alle diese Aktivitäten verschlingen aber auch eine Menge Geld. Dieses Problem läßt sich nicht immer leicht für das Kinderferienwerk lösen, doch so wird es versucht:

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    ein fester Sockelbetrag sind die Mitgliederbeiträge und Spendenbeiträge unserer Mitglieder. Das Ferienwerk hat jetzt einen Mitgliederbestand von ca. 350 Mitgliedern.

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    für die Offene Jugendarbeit (TOT bzw. KOT) fliessen Zuschüsse der Stadt Eschweiler und des Landschaftsverbandes in die Kasse.

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    Als anerkannt gemeinnütziger Verein erhält das Ferienwerk Zuwendungen aus Bußgeldern vom Gericht.

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    Zu allen Aktivitäten zahlt die Stadt Eschweiler einen Zuschuß, der sich nach der Anzahl der Teilnehmer richtet.

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    Vom Bistum Aachen gibt es erhebliche Zuschüssse zu den Betriebskosten des Jugendheims.

    Trotz dieser vielfachen Geldquellen bleibt immer noch ein erheblicher Fehlbetrag. Nur selten gibt es Veranstaltungen des Kinderferienwerkes, die einen Gewinn einbringen. Daher ist oft die Pfarre St. Antonius, Eschweiler-Röhe, gefordert, finanzielle "Nothilfe" zu leisten. Da aber, gemäß der Satzung des Kinderferienwerkes, der Verein die kirchliche Jugendarbeit in Röhe unterstützt, ja mehr noch: weitgehend anbietet und durchführt, ist der Vorstand zuversichtlich, dass auch in der näheren und weiteren Zukunft die Angebote für Kinder und Jugendliche im Röher Jugendheim bestehen bleiben können.


    Idealismus und Kameradschaft

    Das Kinderferienwerk hat sich in den zwanzig Jahren seines Bestehens in der Pfarre und im Stadtteil Röhe zu einer festen Einrichtung entwickelt, die für Kinder und Jugendliche ein Angebot bereit hält, das sich sehen lassen kann und immer wieder grossen Zuspruch erfährt. Das war aber nur möglich mit einem Betreuerteam, das sich ehrenamtlich in den Dienst der Sache stellt und uneigennützig die Angebote durchführt. Die über dreißig erwachsenen Betreuer und Mitarbeiter bringen erheblichen Idealismus mit: Sie wenden nicht nur ihre Zeit auf, sondern zahlen selbst zu allen Veranstaltungen auch noch die gleichen Kosten, die die Kinder beizusteuern haben. Dass die Arbeit trotzdem nach wie vor Freude macht, ja sogar begeistert, liegt daran, dass alle miterleben, wie die Angebote bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, und zum anderen daran, dass innerhalb des gesamten Betreuerteams eine herzliche und kameratschaftliche Atmosphäre herrscht.



    "Vatertag" wurde zum Kinderfest

    Im Frühjahr 1985 entschlossen sich die Betreuer, den "Vatertag" an Christi Himmelfahrt anders als üblich zu gestalten: Sie führten ein Kinderfest zwischen Jugendheim und Kirche durch, das grossen Anklang fand und seitdem zu einer festen Einrichtung geworden ist. Das Fest beginnt immer mit einem Familiengottesdienst in der Röher Pfarrkirche. Danach beginnt das bunte Treiben mit Spielen, Kinderbelustigungen und Imbißsänden, alles zu kleinen Preisen. Wenn die Finanzen es zulassen, gibt es eine besondere Attraktion: Zauberer, Clown oder Tierschau.


    Über 1000 Teilnehmer bei 19 Sommerferien-Freizeiten

    Seit 1984 führt das Ferienwerk im Sommer eine grosse Ferienfreizeit durch, dreimal je eine Woche, in der Folge dann immer zehn Tage. Von 1984 bis heute haben so über 1000 Kinder, Jugendliche und Betreuer an diesen Angeboten teilgenommen. Sie sind immer wenige Wochen nach Ankündigung ausgebucht. Im Sommer 2005 geht es von Montag, den 18. Juli bis Mittwoch, den 27. Juli in den Westerwald in die Jugendherberge in Bad Marienberg . Der Teilnehmerpreis hierfür beträgt € 300,-. Anmeldungen möglichst Umgehend beim Betreuerteam des Fereinwerkes.


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